Astrozytom (hochgradig):

Ursachen, Symptome, Diagnose, Therapie – plus Frequenzlisten (EDTFL/CAFL)

Was ist ein hochgradiges Astrozytom?

Astrozytome gehören zu den Gliomen (Hirntumoren aus Gliazellen). „Hochgradig“ bedeutet in der Praxis meist WHO-Grad 3 (früher „anaplastisches Astrozytom“) oder WHO-Grad 4 (entspricht in der aktuellen WHO-Systematik häufig dem, was früher als sekundäres Glioblastom bzw. höhergradige Astrozytome beschrieben wurde). Die moderne Einteilung berücksichtigt heute stark molekulare Marker (z. B. IDH-Status).


Häufige Symptome

Die Beschwerden hängen stark von der Tumorlokalisation ab. Typisch sind u. a.:

  • Kopfschmerzen, oft mit Übelkeit/Erbrechen (Hinweis auf erhöhten Hirndruck)
  • Epileptische Anfälle (neu aufgetretene Anfälle im Erwachsenenalter immer abklären)
  • Fokale Ausfälle: Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen
  • Kognitive/psychische Veränderungen (Konzentration, Persönlichkeit, Gedächtnis)

Ursachen und Risikofaktoren

In den meisten Fällen lässt sich keine einzelne Ursache feststellen. Diskutiert werden (je nach Kontext) genetische Faktoren und selten Vorbehandlungen/Expositionen – im klinischen Alltag bleibt die Ursache jedoch oft unklar.


Diagnose: so wird abgeklärt

  1. Bildgebung (MRT mit Kontrastmittel): Standard zur Darstellung von Lage, Ausdehnung und typischen Signalveränderungen.
  2. Gewebeprobe (Biopsie/Operation): histologische Sicherung.
  3. Molekulare Diagnostik: z. B. IDH-Mutation, ggf. weitere Marker (wichtig für Prognose und Therapieplanung).

Standardtherapie (schulmedizinisch)

Die Behandlung wird interdisziplinär im Tumorboard geplant und umfasst typischerweise:

  • Operation (maximale sichere Resektion, wenn möglich)
  • Strahlentherapie
  • Chemotherapie (häufig Temozolomid; abhängig von Grad/Markern/Protokoll)
  • Bei Rezidiv: erneute OP, Re-Bestrahlung in ausgewählten Fällen, systemische Therapien/Studien, supportive Maßnahmen

Prognose

Die Prognose hängt u. a. von Tumorgrad, IDH-Status, Resektionsausmaß, Alter/Allgemeinzustand und weiteren Markern ab. Moderne WHO-Klassifikation und Marker helfen, Verläufe besser zu unterscheiden.


Frequenzlisten (EDTFL / CAFL) – sofern verfügbar

Hinweis zur Einheit: ETDFL/EDTFL wird häufig in kHz angegeben; die Umrechnung in Hz erfolgt mit × 1000.

EDTFL (ETDFL 2023) – passende Einträge zu Astrozytom/Gliomen

Aus der ETDFL-PDF (2023) sind folgende Programme direkt relevant:

1) Cancer: Brain Tumor, Cerebellar Astrocytoma (Program #459)
Frequenzen: 2.75, 5.03, 15.61, 17.5, 37, 95.5, 350, 434.39, 739.1, 905.31

2) Cancer: Brain Tumor, Cerebral Astrocytoma (Program #460)
Frequenzen: 2.75, 5.03, 15.61, 17.5, 37, 95.5, 350, 434.39, 739.1, 905.31

3) Glial Cell Tumors [Astrocytoma] (Program #1409)
Frequenzen: 2.75, 5.03, 15.61, 17.5, 37, 95.5, 350, 434.39, 739.1, 905.31

4) Glioblastoma (Program #1410) (als hochgradige Referenz, Grad-4-Kontext)
Frequenzen: 0.08, 0.35, 0.6, 0.8, 212.03, 305.21, 434.24, 565.61, 690, 826.32

5) Glioblastoma Multiforme (Program #1411)
Frequenzen: 0.08, 0.35, 0.6, 0.8, 212.03, 305.21, 434.24, 475.16, 527, 541.22

Umrechnung in Hz (wenn dein System Hz erwartet):
Beispiel: 434.39 kHz → 434 390 Hz (× 1000).


CAFL (Consolidated Annotated Frequency List) – „Astrocytoma“ nicht als eigener Eintrag

In der von mir geprüften CAFL-PDF-Fassung (v2007-05-16) wird Astrocytoma nur als Verweis im Kontext „Brain tumor / Tumor brain“ erwähnt, jedoch nicht als eigenständiger Frequenzsatz aufgeführt.

CAFL-nahe Alternativen (hochgradiger Kontext):

  • Cancer_glioblastoma: 720, 2008, 2128, 2180, 2182, 728, 832, 800, 664, 20, 855, 543, 641, 857
  • Cancer_gliomas: 543, 641, 857
  • Cancer_droglioma: 853
  • Cancer_general_1: 10000, 5000, 3176, 2720, 2489, 2189, 2184, 2128, 2084, 2050, 2008, 880, 854, 800, 784, 728, 666, 524, 464, 333, 304, 120
  • Cancer_general_2: 10000, 3176, 3040, 2720, 2489, 2182, 2127, 2048, 2008, 1862, 1552, 880, 802, 786, 727, 665, 664, 465, 304, 125, 96, 72, 64, 20

Praktischer Hinweis zur Einordnung (wichtig)

Wenn du „hochgradiges Astrozytom“ meinst, ist die EDTFL-Schiene (Astrocytoma/Glioma/Glioblastoma) meist die direktere Zuordnung (Program #459/460/1409 plus ggf. 1410/1411). In CAFL wird eher über Glioma/Glioblastoma/Cancer-Sets gearbeitet, weil „Astrocytoma“ dort nicht als eigener Datensatz erscheint.


Disclaimer

Frequenztherapie ist schulmedizinisch nicht anerkannt und ersetzt keine Diagnose oder Behandlung durch Ärztinnen/Ärzte bzw. Therapeutinnen/Therapeuten. Sie kann – wenn überhaupt – nur begleitend und in Eigenverantwortung genutzt werden. Bei Symptomen oder Verdacht auf einen Hirntumor ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.

author avatar
Herbert Eder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert