Autor: Mgr: NLS Informationsmedizin GmbH, Herbert Eder
Die moderne Medizin arbeitet längst nicht mehr ausschließlich mit Medikamenten, Skalpell und Laborwerten. Schon heute kommen in Kliniken zahlreiche Verfahren zum Einsatz, die auf Energie, Wellen, Feldern und physikalischen Reizen beruhen. Genau an diesem Punkt beginnt die Brücke zur Frequenztherapie und zu erweiterten Konzepten der Informationsmedizin. Denn wer die heutige technische Medizin nüchtern betrachtet, erkennt schnell: Der Gedanke, biologische Prozesse mit physikalischen Signalen zu beeinflussen, ist keineswegs exotisch, sondern längst Teil des medizinischen Alltags.
Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Radiofrequenz-Resonanzmethode (RFR) an Interesse. Sie wird von ihren Befürwortern als möglicher nächster Entwicklungsschritt einer physikalisch orientierten Medizin verstanden. Die zugrunde liegende Idee ist, dass Mikroorganismen, Gewebe und biologische Systeme auf elektromagnetische Reize nicht zufällig, sondern nach bestimmten Resonanzmustern reagieren. Daraus ergibt sich die Hoffnung, pathogene Belastungen gezielter zu erkennen und zu beeinflussen – besonders dort, wo klassische Medikamente an Grenzen stoßen oder wo chronische Prozesse eine zusätzliche Betrachtungsebene erfordern.
Gerade im Zusammenhang mit chronischen Infektionen, regulatorischen Dysbalancen und auch Onkologická onemocnění wird daher diskutiert, ob frequenzbasierte Verfahren künftig eine ergänzende Rolle spielen könnten. Der folgende Beitrag beleuchtet das elektronische Grundverständnis hinter diesen Ansätzen und ordnet zentrale physikalische Begriffe wie Sinuswellen, Resonanz, Feldstärke, Modulation und Selektivität in einen medizinisch orientierten Zusammenhang ein.
Elektrische Medizin ist längst Teil der Gegenwart
Wenn von elektrischer oder elektromagnetischer Medizin gesprochen wird, denken viele sofort an alternative Heilverfahren. Tatsächlich ist die klinische Medizin schon seit Jahrzehnten tief mit physikalischen Technologien verbunden. In Spitälern und Ordinationen werden unterschiedlichste Formen energiebasierter Medizin täglich eingesetzt.
In der Physiotherapie nutzt man Ultraschall, um Gewebe anzuregen und Beschwerden im Bewegungsapparat zu behandeln. In der Schmerztherapie kommen elektrische Nervenstimulationsgeräte zum Einsatz, die Reizleitungen beeinflussen sollen. In der Urologie werden Nierensteine mit Stoßwellen-Lithotripsie zertrümmert, ohne dass dafür ein klassischer operativer Eingriff nötig ist. In der Orthopädie werden gepulste elektromagnetische Felder verwendet, um die Heilung von Knochenbrüchen zu unterstützen. In Operationssälen sind Laser längst etabliert, und in der Onkologie gehört die Behandlung mit energiereichen Strahlen seit langem zu den Standardverfahren.
Auch bildgebende Methoden wie Röntgen a Magnetresonanztomographie beruhen auf physikalischen Wechselwirkungen zwischen Energie und biologischem Gewebe. Das zeigt deutlich: Medizin arbeitet bereits heute mit Wellen, Feldern, Resonanzphänomenen und elektromagnetischer Interaktion. Aus dieser Perspektive erscheint die RFR-Technologie nicht als völliger Fremdkörper, sondern als ein weiterer Versuch, physikalische Prinzipien therapeutisch und diagnostisch nutzbar zu machen.
Die Vision hinter der RFR-Technologie
Befürworter der RFR-Technologie sehen in ihr einen möglichen Schritt in eine neue medizinische Zukunft. Nach diesem Modell könnten bekannte und auch bislang unbekannte Bakterien, Viren, Pilze oder parasitäre Belastungen durch gezielte Resonanzanregung beeinflusst werden – teilweise deutlich schneller, als dies mit antimikrobiellen Medikamenten möglich ist.
Die Attraktivität dieser Vorstellung liegt auf der Hand. Während Medikamente oft Tage oder Wochen benötigen und außerdem Resistenzentwicklungen begünstigen können, verspricht die RFR-Idee eine nicht-chemische, selektive und potenziell resistente-unabhängige Einflussnahme. Zudem wird angenommen, dass solche Verfahren mit konventioneller Medikation kombinierbar seien und keine klassischen pharmakologischen Wechselwirkungen auslösen.
Allerdings ist an dieser Stelle Sachlichkeit wichtig. Solche Aussagen sind Teil eines experimentellen und theoretischen Modells, nicht einer allgemein anerkannten Standardmedizin. Dennoch zeigt sich hier ein zentrales Motiv der Frequenztherapie: die Hoffnung, durch präzise abgestimmte physikalische Signale tiefere Ursachen biologischer Störungen zu erreichen, anstatt nur Symptome zu unterdrücken.
Sinusförmige Radiofrequenzwellen – die Grundsprache der RFR
Um die technische Logik der RFR-Methode zu verstehen, muss man zunächst wissen, was eine Welle überhaupt ist. Eine Welle ist eine sich ausbreitende Störung oder Energieform, die sich durch Raum oder Materie fortbewegt. Es gibt mechanische, akustische und elektromagnetische Wellen. Für die RFR-Technologie sind vor allem die elektromagnetischen Wellen relevant.
Diese Wellen treten periodisch auf, das heißt in wiederkehrenden Zyklen. Die Zahl dieser Wiederholungen pro Sekunde nennt man Frekvence. Die Einheit dafür ist Hertz (Hz). Je höher die Zahl, desto öfter wiederholt sich die Welle in einer Sekunde.
In der RFR-Literatur liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem niedrigen und mittleren Frequenzbereich, insbesondere im Kilohertz-Bereich. Dieser Bereich ist technisch interessant, weil er sich gut erzeugen, kontrollieren und in experimentellen Anordnungen einsetzen lässt. Häufig ist von Frequenzen zwischen etwa 50 kHz und 1300 kHz die Rede.
Warum die Sinuswelle so wichtig ist
Für die Frequenztherapie ist die Sinuswelle von besonderer Bedeutung. Sie gilt als die „reinste“ Form einer periodischen Welle. Mathematisch ist sie klar definiert, physikalisch gut beschreibbar und technisch vergleichsweise sauber erzeugbar.
Warum ist das wichtig? Weil eine saubere Sinuswelle im Gegensatz zu eckigen oder verzerrten Signalformen möglichst wenige unerwünschte Zusatzfrequenzen enthält. Das macht sie für selektive Anwendungen interessant. Wenn ein bestimmter Mikroorganismus nur auf einen engen Frequenzbereich ansprechen soll, möchte man vermeiden, dass gleichzeitig viele Oberwellen oder Nebensignale entstehen, die andere biologische Strukturen mit beeinflussen könnten.
Deshalb wird die Sinuswelle im RFR-Kontext oft als die bevorzugte Signalform beschrieben – insbesondere dort, wo es um selektive Detektion oder gezielte Resonanzanregung geht.
Ausbreitung von Wellen und elektromagnetischen Feldern
Radiofrequente Energie kann sich grundsätzlich auf zwei Arten ausbreiten: durch Leitung nebo durch Strahlung. In einem Kabel fließt das Signal leitungsgebunden. Wird es über eine Antenne abgestrahlt, breitet es sich als elektromagnetisches Feld im Raum aus.
Für die medizinische Anwendung ist entscheidend, dass elektromagnetische Felder unterschiedliche Materialien unterschiedlich durchdringen. Luft und viele nichtleitende Stoffe lassen Funkenergie relativ gut passieren. Metalle hingegen schirmen elektromagnetische Felder stark ab. Der menschliche Körper nimmt eine Zwischenstellung ein: Er ist kein perfekter Leiter, aber auch kein isolierendes Material. Ein Teil elektromagnetischer Energie kann ihn durchdringen, ein anderer Teil wird absorbiert oder umgelenkt.
Genau dieser Umstand macht elektromagnetische Medizin grundsätzlich interessant. Denn wenn Wellen biologisches Gewebe in relevanter Weise erreichen, können sie dort physikalische Wechselwirkungen auslösen. Das kennen wir bereits aus verschiedenen medizinischen Verfahren, etwa aus der Kurzwellendiathermie, aus Laseranwendungen oder aus strahlenmedizinischen Konzepten.
Die RFR-Theorie geht noch einen Schritt weiter: Sie nimmt an, dass nicht nur das Gewebe allgemein, sondern auch darin befindliche Mikroorganismen oder biologische Strukturen selektiv auf bestimmte Feldparameter reagieren können.
Verzerrung und Modulation – warum Signalreinheit entscheidend ist
Nicht jede Welle, die technisch erzeugt wird, ist perfekt sauber. Sobald ein Signal vom idealen Verlauf abweicht, spricht man von Verzerrung. Ein verzerrtes Signal enthält zusätzliche Frequenzanteile, die nicht zur Grundfrequenz gehören. In der Musik ist das leicht verständlich: Verschiedene Instrumente klingen unterschiedlich, obwohl sie denselben Ton spielen, weil sie unterschiedliche Oberwellen erzeugen.
In der Frequenztherapie ist das von großer Bedeutung. Denn wenn man mit einer bestimmten Frequenz möglichst gezielt arbeiten möchte, sind zusätzliche Frequenzanteile problematisch. Sie können biologische Nebenreaktionen auslösen oder die Selektivität reduzieren. Deshalb gilt: Je sauberer das Signal, desto präziser die Anwendung.
Amplitudenmodulation und Frequenzmodulation
Neben ungewollter Verzerrung gibt es auch gewollte Signalveränderung, die man Modulation nennt. Dabei unterscheidet man vor allem zwei Formen:
Amplitudenmodulation (AM):
Hier bleibt die Grundfrequenz gleich, aber die Stärke des Signals wird verändert. Das kennt man aus dem klassischen AM-Rundfunk.
Frequenzmodulation (FM):
Hier bleibt die Signalstärke weitgehend konstant, aber die Frequenz schwankt um einen Mittelwert. Das kennt man aus dem FM-Rundfunk.
Für die RFR-Technologie ist vor allem die Frequenzmodulation interessant. Da Mikroorganismen nach diesem Modell leicht variierende Resonanzfrequenzen besitzen können, soll ein leicht moduliertes Signal helfen, die Zielstruktur „besser zu erfassen“. Man könnte sagen: Statt nur einen Punkt exakt anzusteuern, tastet das Signal einen kleinen Bereich rund um die vermutete Resonanz ab.
Resonanz – das Herzstück des Modells
Der wichtigste Begriff im gesamten Konzept ist die Rezonance. Jedes physikalische System besitzt eine oder mehrere Eigenfrequenzen, bei denen es besonders stark auf äußere Anregung reagiert. Dieses Prinzip findet man bei Musikinstrumenten, mechanischen Systemen, elektronischen Schwingkreisen – und nach Ansicht der RFR-Theorie auch bei Mikroorganismen und biologischen Strukturen.
Ein klassisches Bild dafür ist die schwingende Brücke. Wenn ein äußerer Rhythmus zufällig exakt zur Eigenfrequenz der Brücke passt, können sich die Schwingungen verstärken. Aus genau diesem Grund sollen Soldaten auf Brücken nicht im Gleichschritt marschieren. Im biologischen Modell der Frequenztherapie wird angenommen, dass auch Mikroorganismen auf ihre Eigenfrequenz empfindlich reagieren.
Wird also einem Erreger ein elektromagnetisches Signal in seiner spezifischen Resonanzfrequenz zugeführt, könnte sich seine innere Schwingung so weit verstärken, dass es zu strukturellen Schäden oder funktionellen Störungen kommt. Diese Vorstellung bildet die Grundlage der Idee, Pathogene selektiv zu schwächen oder zu zerstören, ohne das umliegende Gewebe in gleicher Weise zu belasten.
Der technische Hintergrund der Experimente
Nach dem theoretischen RFR-Modell senden lebende Systeme sehr schwache elektrische oder elektromagnetische Signale aus. Diese sollen breitbandig, äußerst energiearm und bislang nur schwer messbar sein. Jedes biologische System hätte demnach einen charakteristischen Frequenzbereich, in dem es bevorzugt schwingt oder reagiert.
Dabei wird angenommen, dass einfachere Organismen – etwa Viren, Bakterien oder Pilze – eher niedrigere und engere Frequenzbereiche aufweisen, während komplexere Lebewesen ein breiteres und höheres Resonanzspektrum besitzen. Das ist für die RFR-Theorie entscheidend, weil sich daraus die Hoffnung auf selektive Frequenzfenster ergibt.
Wäre diese Annahme korrekt, könnten niederorganisierte Pathogene in einem Frequenzbereich angesprochen werden, der außerhalb der dominanten Resonanzbereiche des Menschen liegt. Genau daraus ergibt sich die Vorstellung einer therapeutischen Selektivität.
Die experimentelle Technik – wie ein Pathogen erkannt oder beeinflusst werden soll
Die praktische Idee ist vergleichsweise klar: Wenn ein Mikroorganismus eine spezifische elektromagnetische Resonanzfrequenz hat, dann könnte man ihn durch ein passendes Signal in Wechselwirkung mit einem Feld bringen. Diese Wechselwirkung soll sich messtechnisch erfassen lassen – etwa über kleine Veränderungen der Feldstärke oder über Interferenzphänomene.
Das ist technisch anspruchsvoll, weil die erwarteten Veränderungen äußerst klein sind und leicht durch Störquellen verfälscht werden können. Elektromagnetische Interferenzen aus der Umgebung, Körperbewegungen, Leitfähigkeit des Gewebes und viele andere Faktoren erschweren eine saubere Messung erheblich.
Nach dem Modell kann der Mikroorganismus das Feld nicht nur passiv aufnehmen, sondern auch geringfügig beeinflussen. Er verhält sich damit gewissermaßen wie ein kleines lebendes Resonanzsystem. Dadurch wird erklärbar, warum Resonanz nicht als statischer Punkt, sondern eher als dynamisches biologisches Verhalten verstanden wird.
Feldstärke, Wiederholung und Selektivität
Ein wichtiger Aspekt der RFR-Diskussion ist die Síla pole. Sie soll so niedrig wie möglich gewählt werden, um unerwünschte Effekte zu vermeiden, aber hoch genug, um bei den Zielstrukturen eine relevante Resonanzwirkung zu erzeugen. In experimentellen Beschreibungen werden häufig relativ niedrige Feldstärken genannt.
Gleichzeitig wird betont, dass eine einmalige Anwendung oft nicht ausreichen soll. Dafür werden zwei Gründe angeführt. Erstens könnten sich Pathogene in teilweise abgeschirmten Geweben oder Flüssigkeitsräumen befinden und erst später erreichbar werden. Zweitens könnten unvollständig geschädigte Mikroorganismen sich unter Umständen wieder erholen.
Deshalb wird in solchen Konzepten oft mit wiederholten Anwendungen gearbeitet. Hier zeigt sich auch ein wichtiger Unterschied zur Vorstellung einer „einmaligen Wunderfrequenz“. Frequenztherapie wird eher als Prozess verstanden, bei dem wiederholt regulative oder destruktive Impulse gesetzt werden, bis keine relevante Resonanzreaktion mehr nachweisbar ist.
Zugleich wird vor einem zu schwachen Reiz gewarnt. Denn wenn die Energie nicht ausreicht, um die Zielstruktur ausreichend zu beeinflussen, könnte sie theoretisch sogar stimulierend wirken. Diese Überlegung ist in der Biophysik nicht völlig abwegig, da biologische Systeme auf schwache Reize oft anders reagieren als auf starke.
Warum Gleichstromanteile problematisch sein können
Im Zusammenhang mit der RFR-Methode wird häufig darauf hingewiesen, dass DC-Offset, also ein Gleichstromanteil im Signal, vermieden werden sollte. Der Grund dafür ist, dass Gleichstrom elektrochemische Prozesse in Körperflüssigkeiten fördern kann. Dabei können Ionenverschiebungen, Elektrolyse-Effekte und freie Radikale entstehen, die unerwünscht sind.
Das Modell bevorzugt deshalb Anwendungen mit möglichst reinem Wechselcharakter und minimalem galvanischem Kontakt. Dadurch sollen biologische Flüssigkeiten weniger dissoziiert und unnötige Nebenwirkungen vermieden werden.
Diese Überlegung zeigt, dass innerhalb der Frequenztherapie durchaus differenziert zwischen verschiedenen Signalqualitäten unterschieden wird. Es geht also nicht nur um „irgendeinen Strom“, sondern um präzise definierte Signalformen und deren biologische Verträglichkeit.
Welche Geräte werden theoretisch benötigt?
Das Herzstück jeder RFR-Anordnung ist ein hochwertiger Radiofrequenzgenerator. Dieser muss einen ausreichend großen Frequenzbereich abdecken, typischerweise von etwa 50 kHz bis mindestens 1300 kHz. Die Ausgangsspannung sollte fein regelbar sein, und das Signal sollte möglichst verzerrungsarm erzeugt werden.
Da Pathogene nach dem Modell ihre Resonanz geringfügig verändern können, wird außerdem eine präzise Abstimmung und oft eine leichte Frequenzmodulation empfohlen. Zusätzlich braucht es empfindliche Messschaltungen, um selbst kleinste Veränderungen des Feldes oder Resonanzeffekte überhaupt wahrnehmen zu können.
In manchen experimentellen Überlegungen werden auch Kombinationen aus Frequenz- und Amplitudenmodulation als potenziell wirksamer beschrieben. Doch hier zeigt sich erneut: Viele dieser Annahmen stammen aus Voruntersuchungen und theoretischen Modellen, nicht aus standardisierten medizinischen Leitlinien.
Zur behaupteten Empfindlichkeit der Methode
In der RFR-Literatur wird der Methode eine außerordentlich hohe Sensitivität zugeschrieben. Genannt werden teilweise Nachweisgrenzen im Bereich von Femtogramm pro Milliliter, also extrem geringe Stoffmengen. Solche Angaben sind beeindruckend, müssen aber mit wissenschaftlicher Vorsicht betrachtet werden.
Unabhängig davon bleibt der Grundgedanke interessant: Wenn Resonanzphänomene tatsächlich hochsensitiv auf bestimmte biologische Strukturen reagieren, könnte dies diagnostisch neue Möglichkeiten eröffnen. Gerade bei latenten Infektionen, versteckten Belastungen oder sehr frühen Regulationsstörungen wäre das aus Sicht der Frequenztherapie von großem Interesse.
Periodizität, Harmonische und der Unterschied zwischen Sinus- und Rechteckwelle
Ein spannender Punkt ist die Beobachtung, dass Resonanz nicht nur bei einer Grundfrequenz, sondern auch bei deren Vielfachen auftreten kann. In der Physik ist das nichts Ungewöhnliches. Viele Systeme besitzen Oberwellen oder reagieren auch auf harmonische Frequenzanteile.
Das könnte erklären, warum frühere Systeme – etwa in der Tradition von Rife – mit Rechtecksignalen arbeiteten. Rechteckwellen enthalten von Natur aus viele Oberwellen. Dadurch können sie biologische Ziele auch dann beeinflussen, wenn die Grundfrequenz selbst relativ niedrig ist. Der Preis dafür ist allerdings eine deutlich geringere Selektivität.
Genau deshalb bevorzugen viele moderne Konzepte die Sinuswelle, zumindest dort, wo möglichst gezielte und differenzierte Anwendungen angestrebt werden. Rechtecksignale mögen breit wirksam sein, bergen aber das Risiko, unbeabsichtigt weitere Resonanzbereiche mitzutreffen.
Der Weg zur biologischen Balance
Ein besonders wichtiger Gedanke innerhalb der RFR-Theorie betrifft die biologische Balance. Nicht alle Mikroorganismen im Körper sind schädlich. Viele leben in Symbiose mit dem Menschen und sind für Verdauung, Immunfunktion und Schutz vor pathogenen Keimen sogar notwendig. Eine pauschale „Auslöschung alles Resonierenden“ wäre deshalb nicht nur unsinnig, sondern potenziell schädlich.
Die Kunst bestünde also darin, jene Mikroorganismen oder Belastungsmuster zu identifizieren, die tatsächlich eine Krankheit fördern oder aufrechterhalten, und gleichzeitig die gesunde mikrobiologische Balance möglichst zu erhalten. Diese Überlegung ist bemerkenswert modern. Sie erinnert an heutige Erkenntnisse über das Mikrobiom und darüber, wie empfindlich biologische Gleichgewichte auf Störungen reagieren.
Gerade bei chronischen Erkrankungen und auch bei Onkologická onemocnění könnte dieser Gedanke relevant sein. Denn viele Krankheitsprozesse entstehen nicht durch einen einzigen Keim, sondern durch ein gestörtes Zusammenspiel von Immunität, Milieu, Entzündung, Mikrobiom und Regulationslage. Frequenztherapie würde dann nicht nur „gegen etwas“ arbeiten, sondern idealerweise für die Wiederherstellung von Balance.
Sicherheitsanforderungen und kritische Grenzen
Der Sicherheitsaspekt ist bei allen elektromagnetischen Anwendungen von zentraler Bedeutung. Schon heute lebt der Mensch in einer Umgebung voller technischer Felder: Hochspannungsleitungen, Mobilfunk, Mikrowellen, elektrische Geräte und viele andere Quellen beeinflussen das elektromagnetische Umfeld. Einige mögliche gesundheitliche Auswirkungen werden seit Jahren diskutiert.
Innerhalb der RFR-Konzepte wird deshalb betont, dass nur klar definierte, möglichst niedrige und biologisch verträgliche Frequenzbereiche genutzt werden sollten. Besonders wichtig ist die Annahme, dass die Resonanzbereiche primitiver Mikroorganismen unterhalb jener des Menschen liegen. Daraus folgt die Warnung, Anwendungen nicht in den vermuteten menschlichen Resonanzbereich hinein auszudehnen.
In manchen historischen Modellen wird deshalb geraten, Frequenzen oberhalb von etwa 1300 kHz zu meiden. Auch frühere Plasmaröhrentechnologien werden teilweise kritisch gesehen, weil sie nach manchen Berichten belastender wirken könnten als niedrigenergetische, präzise geführte Signale. Diese Diskussion zeigt: Frequenztherapie ist nicht automatisch harmlos, nur weil sie „energetisch“ ist. Gerade deshalb braucht sie ein hohes Maß an Verantwortung, Vorsicht und wissenschaftlicher Prüfung.
Elektronische Medizin als möglicher Schritt in eine neue Heilungslogik
Wenn man all diese Punkte zusammenführt, wird deutlich, warum die elektronische Konzeptbildung in der Frequenzmedizin so viel Aufmerksamkeit erhält. Sie versucht, Medizin nicht nur über Stoffe, sondern über Information, Schwingung, Resonanz und Feldwirkung zu denken.
Das ist besonders relevant in Bereichen, in denen klassische Modelle an Grenzen stoßen: bei chronischen Infektionen, bei wiederkehrenden Belastungen, bei schwer fassbaren Regulationsstörungen und bei langfristigen degenerativen oder entzündlichen Prozessen. Auch in der Begleitung von Onkologická onemocnění ist die Frage nach Milieu, biologischer Ordnung und belastenden Ko-Faktoren hochaktuell.
Die Frequenztherapie verspricht hier keine einfache Wunderlösung. Aber sie eröffnet einen Denkraum, in dem der Organismus als dynamisches, informationsverarbeitendes und resonanzfähiges System verstanden wird. Genau darin liegt ihre eigentliche Faszination.
Závěr
Die elektronische Konzeptbildung der Frequenzmedizin zeigt, dass die Grenze zwischen klassischer Medizin und physikalischer Heiltechnologie viel fließender ist, als oft angenommen wird. Bereits heute nutzt die moderne Medizin Wellen, Felder und Strahlen in vielfältiger Weise. Die RFR-Technologie knüpft an diese Entwicklung an und erweitert sie um die Idee selektiver Resonanz biologischer Zielstrukturen.
Im Zentrum stehen saubere sinusförmige Signale, präzise Frequenzführung, Resonanzmessung, Feldkontrolle und die Hoffnung, Mikroorganismen oder pathologische Prozesse gezielter beeinflussen zu können. Gleichzeitig mahnt das Thema zur Vorsicht: Biologische Systeme sind komplex, und jede physikalische Einwirkung braucht sorgfältige Prüfung.
Für die Frequenztherapie und Informationsmedizin bleibt die elektronische Konzeptbildung deshalb ein spannendes Zukunftsfeld. Sie verbindet Physik, Biologie und medizinische Vision zu einem Ansatz, der besonders dort Interesse weckt, wo Ursachenforschung, Prävention, Regulation und die Unterstützung chronischer Prozesse – einschließlich belastender infektiöser und tumorassoziierter Milieus – im Mittelpunkt stehen.
Odmítnutí odpovědnosti: Die Frequenztherapie ist schulmedizinisch nicht anerkannt und kann keine Therapie durch ausgebildete Ärzte oder Heilpraktiker ersetzen. Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und beschreibt theoretische, historische und experimentelle Konzepte. Er stellt keine medizinische Empfehlung oder Heilzusage dar.




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