Two open metal instrument cases on a wooden table reveal precision tooling—probes, handpieces, cables, and small calibration weights laid out in foam inserts, with a plant in the background.

Inhaltsverzeichnis

Zuletzt aktualisiert: 4. Oktober 2026

Frequenz-therapie.com vs Steramedig: Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt

Wer den Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig anstellt, sucht meist keine Werbebroschüre, sondern eine ehrliche Einordnung: Was steckt technisch dahinter, was darf ein Gerät rechtlich überhaupt versprechen, und woran erkennt man, ob die Anwendung fachlich sauber erfolgt? Genau diese drei Fragen entscheiden in der Praxis mehr als jedes Marketingargument. Herbert Eder beschäftigt sich seit 1994 mit Frequenztherapie und Informationsmedizin und hat in dieser Zeit vor allem eines gelernt: Der Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig wird fast immer an der falschen Stelle geführt.

Die Diskussion dreht sich um Gerätepreise, Frequenzlisten und Bedienoberflächen. Der eigentliche Unterschied entsteht jedoch woanders, nämlich bei der Frage, ob der Anwender versteht, was er tut. Eine Frequenztherapie ist die Anwendung elektromagnetischer oder elektrischer Schwingungen im niedrigen bis mittleren Frequenzbereich, die auf Körpergewebe, Zellkommunikation oder das allgemeine Wohlbefinden wirken soll. Diese Definition klingt harmlos, hat aber Konsequenzen für die rechtliche Einordnung, die viele Anbieter gerne ausblenden.

Der Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig ist deshalb zuerst ein Vergleich der Verantwortung, nicht der Technik. Im Folgenden zeigen wir, welche Kriterien wirklich zählen, wo beide Ansätze an Grenzen stoßen und wie Sie eine Entscheidung treffen, die Sie auch in einem Jahr noch vertreten können.

Technischer Direktvergleich: Frequenzgeräte, Software und Messmethoden

Auf technischer Ebene unterscheiden sich Frequenzgeräte vor allem in vier Punkten: dem erzeugten Frequenzspektrum, der Signalform, dem Bedienkonzept und der Frage, ob überhaupt eine dokumentierte Auswertung stattfindet. Der Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig lässt sich daher sinnvoll in drei Ebenen trennen: Hardware, Signalcharakteristik und Software.

Hardware, Frequenzspektrum und Bedienkonzept

Die Hardware entscheidet, welche Frequenzen tatsächlich am Ausgang anliegen. In der Praxis haben sich drei Geräteklassen etabliert:

  • Niederfrequente Reizstromgeräte arbeiten typischerweise im Bereich von etwa 1 bis 1.000 Hz und geben elektrische Impulse über Elektroden ab. Sie sind technisch am ehesten mit TENS- oder EMS-Geräten verwandt.
  • Mittelfrequente Systeme liegen häufig zwischen 1 kHz und 100 kHz. Sie werden in der physikalischen Therapie eingesetzt, weil der Hautwiderstand bei höheren Frequenzen geringer ist und die Stromwahrnehmung als angenehmer beschrieben wird.
  • Hochfrequente und niederenergetische Systeme arbeiten mit gepulsten elektromagnetischen Feldern, teils im Bereich bis in den zweistelligen GHz-Bereich (etwa Mikrowellen- oder Radarwellen-Anwendungen). Diese Geräteklasse ist rechtlich am sensibelsten, weil die Grenze zur medizinischen Zweckbestimmung schnell überschritten ist.

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, ein höherer Frequenzbereich sei automatisch besser. In der Praxis zählt die saubere Reproduzierbarkeit einer Anwendung deutlich mehr als die theoretische Bandbreite. Wer dieselbe Sitzung mit denselben Parametern wiederholen kann, arbeitet wissenschaftlich; wer bei jeder Sitzung neue Werte wählt, arbeitet beliebig.

Typische Unterscheidungsmerkmale, die Sie im Datenblatt prüfen sollten:

  • Frequenzbereich mit Angabe der Auflösung (z. B. 1-Hz-Schritte oder feste Raster)
  • Signalform: Sinus, Rechteck, Dreieck, gepulst oder moduliert
  • Anzahl speicherbarer Programme oder Protokolle
  • Bedienung über Tasten, Drehregler oder Touchscreen
  • Dokumentationsmöglichkeit der Sitzung (Export, Verlauf, Zeitstempel)

Signalform, Modulation und Messgrößen

Die Signalform ist der am meisten unterschätzte Faktor. Ein Sinussignal mit 10 Hz ist nicht dasselbe wie ein Rechteckimpuls mit 10 Hz, die Oberwellen und die Anstiegsflanken unterscheiden sich erheblich, und damit auch die Wahrnehmung und die dokumentierbare Wirkung. Wer zwei Geräte vergleicht, sollte deshalb nicht nur die Frequenz, sondern auch die Wellenform und die Pulsdauer erfassen.

Bei der Messung gilt eine klare Trennung:

  • Elektrische Größen (Spannung, Stromstärke, Impedanz) lassen sich mit handelsüblichen Multimetern oder Oszilloskopen am Ausgang messen.
  • Elektromagnetische Feldstärken erfordern kalibrierte Feldmessgeräte und sind für Endanwender praktisch nicht überprüfbar.
  • Subjektive Wahrnehmung (Kribbeln, Wärme, Entspannung) ist keine Messgröße, sondern eine Beobachtung, sie gehört ins Sitzungsprotokoll, nicht in eine Wirkaussage.

Wird eine „Radionik-Anbindung“ beworben, sollten Sie genau prüfen, was das konkret bedeutet: In der Regel handelt es sich um eine Auswahlhilfe für Frequenzsets, nicht um eine Messung im physikalischen Sinn. Ein Gerät, das keine kalibrierte Messkette besitzt, kann keine Messwerte liefern, unabhängig davon, wie die Softwareoberfläche gestaltet ist.

Software, Datenbanken und Dokumentation

Die Softwareebene entscheidet, ob eine Sitzung nachvollziehbar bleibt. Manche Systeme speichern Verläufe und erlauben den Vergleich mehrerer Sitzungen, andere liefern nur eine Momentaufnahme. Für den Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig ist entscheidend, ob die Software:

  • jede Sitzung mit Datum, Uhrzeit, Frequenz, Dauer und Signalform protokolliert,
  • Verläufe über mehrere Wochen grafisch oder tabellarisch darstellt,
  • einen Export in ein neutrales Format (CSV, PDF) erlaubt,
  • klar zwischen Auswahlhilfe und Befund trennt.

Ein weiterer technischer Punkt ist die Datenbankgröße. Große Frequenzsammlungen mit mehreren tausend Einträgen wirken beeindruckend, führen aber ohne Systematik zu beliebigem Herumprobieren. Eine kleinere, klar strukturierte Sammlung mit dokumentierter Anwendung bringt in der Praxis mehr als eine unübersichtliche Bibliothek.

Achtung
Wer Messwerte mit Diagnosen verwechselt, überschreitet eine Grenze. Ein Frequenzgerät liefert keine medizinische Diagnose, und eine Softwareauswertung ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Wird dieser Unterschied verwischt, entstehen falsche Erwartungen und im schlimmsten Fall verzögerte Behandlungen.

Objektive Vergleichsmatrix

Die folgende Matrix hilft, zwei Geräte technisch sauber nebeneinanderzustellen, ohne in Marketingaussagen abzugleiten:

Kriterium Worauf achten Warum es zählt
Frequenzbereich Untere und obere Grenze, Auflösung Bestimmt, welche Anwendungen überhaupt möglich sind
Signalform Sinus, Rechteck, gepulst, moduliert Beeinflusst Wahrnehmung und Reproduzierbarkeit
Ausgangsleistung Angabe in Watt oder Volt, mit Messbedingung Ohne Messbedingung ist die Zahl wertlos
Bedienkonzept Tasten, Regler, Touchscreen Entscheidet über Fehleranfälligkeit im Alltag
Dokumentation Export, Verlauf, Zeitstempel Grundlage jeder seriösen Auswertung
Zweckbestimmung Wellness oder Medizinprodukt Rechtlich bindend für Werbeaussagen

Diese Matrix ersetzt keinen Praxistest, aber sie verhindert den häufigsten Fehler: den Vergleich zweier Geräte anhand von Prospektzahlen, die unterschiedlich gemessen wurden.

Medizinproduktegesetz Österreich: Welche Anforderungen Frequenzgeräte erfüllen müssen

Der entscheidende regulatorische Punkt lautet: Sobald ein Gerät für die Behandlung von Krankheiten bestimmt ist, fällt es unter die Medizinprodukteregelung. In Österreich richtet sich das nach dem Medizinproduktegesetz (MPG), das die europäischen Vorgaben umsetzt, seit Mai 2021 maßgeblich die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR, Verordnung (EU) 2017/745). Wer ein Gerät ohne entsprechende Zweckbestimmung vertreibt, darf keine Heilaussagen damit verbinden.

Wellness-Gerät oder Medizinprodukt: die Zweckbestimmung entscheidet

Die Zweckbestimmung ist das zentrale Dokument. Sie legt fest, wofür ein Produkt bestimmt ist, und an ihr werden Werbeaussagen rechtlich gemessen. Für Frequenzgeräte gibt es drei typische Konstellationen:

  • Reines Wellness-Gerät: Der Hersteller erklärt ausdrücklich, dass das Produkt der Entspannung, der allgemeinen Förderung des Wohlbefindens oder der kosmetischen Anwendung dient. Heilaussagen sind unzulässig.
  • Medizinprodukt mit niedriger Risikoklasse: Das Gerät ist für therapeutische Zwecke bestimmt und wird nach den Regeln der MDR klassifiziert. Je nach Anwendungsdauer, Invasivität und Energieeintrag ergibt sich eine Klasse (typischerweise Klasse I, IIa oder IIb).
  • Grenzfall: Das Gerät wird als Wellness-Produkt verkauft, in der Werbung aber mit gesundheitsbezogenen Aussagen beworben. Hier entsteht die rechtliche Grauzone, in der viele Anbieter agieren.

Für den Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig heißt das: Prüfen Sie zuerst, welche Zweckbestimmung der Hersteller für das Gerät angibt. Ein reines Wellness-Gerät darf keine Therapie versprechen. Ein Medizinprodukt muss eine Konformitätsbewertung durchlaufen haben und trägt eine CE-Kennzeichnung mit entsprechender Klasse sowie eine vierstellige Nummer der benannten Stelle, sofern eine solche beteiligt war.

Risikoklassen und Klassifizierungsregeln nach MDR

Die MDR klassifiziert Medizinprodukte nach Risiko. Für Frequenzgeräte sind vor allem folgende Regeln relevant:

  • Regel 1 (nicht invasiv): Nicht invasive Produkte fallen grundsätzlich in Klasse I, sofern keine der spezielleren Regeln greift.
  • Regel 9 (Energieabgabe): Aktive therapeutische Produkte, die Energie an den Körper abgeben, werden in der Regel mindestens Klasse IIa zugeordnet. Bei potenziell gefährlicher Energieabgabe kann die Einstufung höher ausfallen.
  • Regel 12 (Verwaltung von Energie): Produkte, die Energie abgeben oder entziehen, um ein physiologisches Ergebnis zu erzielen, fallen ebenfalls mindestens in Klasse IIa.

Für Endanwender bedeutet das: Ein Gerät, das mit therapeutischen Aussagen beworben wird, muss in der Regel mindestens Klasse IIa sein und eine benannte Stelle in die Konformitätsbewertung einbezogen haben. Ein reines Klasse-I-Gerät ohne benannte Stelle ist fast immer ein Wellness-Produkt.

Anfrage über unser Kontaktformular →

Pflichten für Vertreiber in Österreich

Wer ein Medizinprodukt in Österreich in Verkehr bringt oder vertreibt, hat konkrete Pflichten:

  • Registrierung: Hersteller und, je nach Konstellation, Importeure und Vertreiber müssen sich im EUDAMED-System registrieren.
  • Technische Dokumentation: Der Hersteller muss eine technische Dokumentation führen, die klinische Bewertung, Risikomanagement und Konformitätsbewertung umfasst.
  • Kennzeichnung: CE-Kennzeichnung, Herstellerangaben, Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache, UDI (Unique Device Identification).
  • Vigilanz: Vorkommnisse mit schwerwiegenden Folgen müssen gemeldet werden.
  • Werbeaufsicht: Heilaussagen sind nur zulässig, wenn sie von der Zweckbestimmung gedeckt sind. Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sowie die Bezirksverwaltungsbehörden überwachen den Markt.
Profi-Tipp
Fragen Sie beim Anbieter nach der konkreten Zweckbestimmung im Sinne der Medizinprodukte-Regelung, nicht nach Zertifikaten im Allgemeinen. Die Zweckbestimmung ist das Dokument, an dem sich Werbeaussagen rechtlich messen lassen müssen. Verlangen Sie außerdem die Angabe der Risikoklasse und, falls zutreffend, die Nummer der benannten Stelle.

Was das für den Vergleich konkret bedeutet

Ein Gerät ohne Medizinprodukt-Status darf keine therapeutischen Wirkungen versprechen, auch dann nicht, wenn die Anwendung subjektiv als wohltuend empfunden wird. Ein Gerät mit Medizinprodukt-Status muss die Konformitätsbewertung nachweisen können. Wer diese Unterscheidung nicht trifft, vergleicht Äpfel mit Birnen: Ein Wellness-Gerät und ein Klasse-IIa-Medizinprodukt unterliegen völlig unterschiedlichen Anforderungen, Prüfungen und Haftungsregeln.

Österreichisches Bundesrecht, Medizinproduktegesetz
EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) 2017/745

Radionik Software für Heilpraktiker: Auswahlkriterien und typische Fallstricke

Radionik Software für Heilpraktiker ist ein Werkzeug zur strukturierten Auswahl von Frequenzsets und zur Dokumentation von Sitzungen, kein Messinstrument. Wer sie so einsetzt, behält die Kontrolle über die Anwendung. Wer sie als diagnostisches System behandelt, überdehnt ihre Möglichkeiten.

Bewährte Auswahlkriterien:

  • Nachvollziehbare Dokumentation jeder Sitzung
  • Klare Trennung zwischen Auswahlhilfe und Befund
  • Exportfunktion für eigene Aufzeichnungen
  • Verständliche Bedienung ohne lange Einarbeitung

Der häufigste Fallstrick ist die Datenmenge. Große Frequenzdatenbanken wirken beeindruckend, führen aber ohne Systematik zu beliebigem Herumprobieren. Eine kleinere, klar strukturierte Sammlung mit dokumentierter Anwendung bringt in der Praxis mehr.

Problem Typische Ursache Praktische Lösung
Sitzungen nicht reproduzierbar Frequenzen spontan gewählt Protokoll pro Anwendung festhalten
Unklare Wirkung Kein Verlauf dokumentiert Verlaufsnotizen über mehrere Sitzungen
Überforderung bei der Auswahl Zu große Datenbank Mit wenigen Sets beginnen
Rechtliche Unsicherheit Heilaussagen in der Werbung Nur Zweckbestimmung kommunizieren

Informationsmedizin Ausbildung: Warum die Anwendung über den Therapieerfolg entscheidet

Eine Informationsmedizin Ausbildung vermittelt die Grundlagen, mit denen Anwender Frequenzanwendungen strukturiert planen, dokumentieren und einordnen können. Genau hier liegt der eigentliche Unterschied im Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig: Nicht das Gerät entscheidet über den Verlauf, sondern die Person, die es bedient.

Ein Heilpraktiker und ein Dozent sitzen an einem Holztisch in einer hellen Praxis, zwischen ihnen liegt ein aufgeschlagenes Handbuch zur Frequenztherapie, im Hintergrund Regale mit Fachliteratur und ein Laptop mit laufender Software
Ein Heilpraktiker und ein Dozent sitzen an einem Holztisch in einer hellen Praxis, zwischen ihnen liegt ein aufgeschlagenes Handbuch zur Frequenztherapie, im Hintergrund Regale mit Fachliteratur und ein Laptop mit laufender Software

Herbert Eder vermittelt in Seminaren und Fachbeiträgen genau diese Einordnung: Was ein Gerät leisten kann, wo seine Grenzen liegen und wie sich beides in der Praxis sauber trennen lässt.

Wichtige Erkenntnis
Ein gutes Gerät mit unklarer Anwendung erzielt schlechtere Ergebnisse als ein einfaches Gerät mit klarer Systematik. Die Ausbildung ist deshalb kein Zusatz, sondern der Kern der Entscheidung.

Evidenzbasierte Anwendungs-Checkliste für die Praxis

Eine evidenzbasierte Herangehensweise bedeutet, Erwartungen an das zu knüpfen, was tatsächlich beobachtbar ist. Der Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig hilft hier nur begrenzt, weil beide Ansätze dieselbe Prüfung bestehen müssen.

  • Zweckbestimmung des Geräts schriftlich vorliegend
  • Anwendung klar von medizinischer Diagnostik getrennt
  • Sitzungen mit Datum, Frequenz und Dauer dokumentiert
  • Verlauf über mehrere Wochen notiert
  • Erwartungen mit dem Anwender vorab besprochen
  • Bei gesundheitlichen Beschwerden ärztliche Abklärung vorangestellt
  • Keine Heilversprechen in der eigenen Kommunikation

Wer diese Punkte abarbeitet, hat eine belastbare Grundlage. Wer sie überspringt, verlässt sich auf Eindrücke statt auf Beobachtung.

Was frequenz-therapie.com vs Steramedig nicht leisten: Grenzen und Kritik

Kein Frequenzgerät heilt eine Erkrankung, und keine Software ersetzt eine ärztliche Behandlung. Dieser Satz ist unbequem, aber er ist die Grundlage jeder seriösen Einordnung. Die Kritik an der Frequenzmedizin ist berechtigt, wo Anbieter Heilversprechen machen oder Wirkmechanismen behaupten, die sich nicht belegen lassen.

Gleichzeitig ist die pauschale Ablehnung genauso unsauber. Zwischen Scharlatanerie und seriöser Anwendung liegt ein breites Feld, in dem Menschen Frequenzanwendungen zur Förderung ihres Wohlbefindens nutzen, ohne medizinische Versprechen damit zu verbinden. Diese Unterscheidung sollte jede Kritik treffen.

Österreichisches Bundesrecht, Medizinproduktegesetz

Fazit: So treffen Sie eine fundierte Entscheidung

Der Vergleich frequenz-therapie.com vs steramedig endet nicht mit einem Gerätenamen, sondern mit einer Frage an Sie selbst: Verstehen Sie, was Sie anwenden, und können Sie es dokumentieren? Wenn ja, ist die Wahl des Systems zweitrangig. Wenn nein, hilft auch das teuerste Gerät nicht weiter.

Genau hier setzt Herbert Eder an. Seit 1994 verbindet er Praxis, Forschung und Ausbildung zu einem Ansatz, der Möglichkeiten und Grenzen klar benennt. Wer sich strukturiert einarbeiten möchte, findet bei ihm Seminare, persönliche Praxisbegleitung und Fachbeiträge, die komplexe Zusammenhänge verständlich aufbereiten. Starten Sie mit einer fundierten Einordnung und treffen Sie Ihre Entscheidung auf Basis von Wissen statt von Versprechen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Frequenztherapie und Radionik?

Die Frequenztherapie arbeitet mit elektromagnetischen Schwingungen, die direkt auf den Körper einwirken, etwa über Elektroden oder Resonanzkörper. Radionik nutzt dagegen ein Gerät und eine Software, um Schwingungsmuster zu analysieren und zu senden, ohne dass der Anwender physisch verbunden ist. In der Praxis werden beide Ansätze oft kombiniert: Die Radionik Software für Heilpraktiker liefert die Analysegrundlage, während die Frequenztherapie die eigentliche Anwendung übernimmt. Wichtig ist, dass Sie die Grenzen beider Methoden kennen und sie nicht als Ersatz für medizinische Diagnostik verstehen.

Welche regulatorischen Anforderungen gelten für Frequenztherapie-Geräte?

In Österreich regelt das Medizinproduktegesetz den Verkehr mit Medizinprodukten. Ob ein Frequenzgerät darunter fällt, hängt von seiner Zweckbestimmung ab: Geräte, die der Hersteller zur Diagnose, Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten bestimmt, gelten in der Regel als Medizinprodukte und benötigen eine entsprechende Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung. Reine Wellness- oder Entspannungsgeräte fallen nicht darunter. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Anbieter eine gültige Zertifizierung vorweisen kann. Bei Unsicherheit wenden Sie sich an die zuständige österreichische Behörde.

Sind Frequenztherapie-Geräte als Medizinprodukte zertifiziert?

Das ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich und lässt sich nicht pauschal beantworten. Einige Hersteller lassen ihre Systeme als Medizinprodukte zertifizieren, andere vertreiben sie ausdrücklich als Wellness- oder Informationsprodukte ohne medizinische Zweckbestimmung. Für Therapeuten ist das relevant: Nur mit einem zugelassenen Medizinprodukt dürfen Sie bestimmte gesundheitsbezogene Aussagen treffen. Fragen Sie beim Anbieter gezielt nach der Zweckbestimmung und dem Konformitätsnachweis. Verlassen Sie sich nicht auf Werbeaussagen, sondern lassen Sie sich die Dokumente zeigen.

Wie wählt man ein seriöses System für die Informationsmedizin aus?

Achten Sie auf vier Punkte: eine nachvollziehbare technische Dokumentation, eine klare Angabe der Zweckbestimmung, eine strukturierte Informationsmedizin Ausbildung beim Anbieter und eine verantwortungsvolle Kommunikation der Grenzen. Seriöse Anbieter versprechen keine Heilung, sondern erklären, was das System leisten kann und was nicht. Fragen Sie nach Referenzen, nach der Erfahrung des Ausbilders und nach der Möglichkeit, das System vor dem Kauf kennenzulernen. Wer Ihnen jede Frage beantwortet und auch Risiken offen anspricht, ist in der Regel die bessere Wahl als ein Anbieter mit reinen Heilsversprechen.

author avatar
Herbert Eder

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und pingbacks sind offen.