Faschingsdienstag & Aschermittwoch: Zwei Frequenzen – Leichtigkeit und Reset

Fasching und Aschermittwoch wirken auf den ersten Blick wie Gegensätze: hier Lachen, Musik, Bewegung – dort Stille, Rückzug, Klarheit. Aus Sicht der Frequenztherapie kann man beide Tage wie zwei aufeinanderfolgende „Schwingungszustände“ verstehen: Expansion (öffnen, ausdrücken, verbinden) und Rückkehr (bündeln, ordnen, regulieren). Genau diese Dynamik kennen wir aus dem Körper: Anspannung und Entspannung, Aktivierung und Regeneration, Sympathikus und Parasympathikus.

Dieser Beitrag ist keine religiöse Belehrung, sondern eine Einladung, Faschingsdienstag und Aschermittwoch als energetischen Rhythmus zu erleben – und daraus ganz praktische Impulse für Wohlbefinden, Nervensystem und innere Balance mitzunehmen.


Faschingsdienstag: Die Hochfrequenz des Lachens

Am Faschingsdienstag wird es leicht – nicht nur im Kopf, sondern oft auch im Körper. Lachen, Singen, Tanzen, soziale Nähe: Das sind Erfahrungen, die unser System unmittelbar verändern. In der Frequenztherapie sprechen wir häufig von Resonanz – und genau das ist Fasching: ein Resonanzraum, der viele Menschen gleichzeitig „mitnimmt“.

1) Leichtigkeit ist nicht oberflächlich – sie ist Regulation

Lachen verändert Atmung, Muskeltonus und innere Spannung. Wer herzhaft lacht, atmet anders, bewegt den Brustkorb, lockert unbewusst den Bauchraum und entlastet das Zwerchfell. Aus Frequenzsicht ist das ein schneller Weg in eine stimmigere Grundschwingung: weniger Enge, mehr Durchlässigkeit.

Impuls: Erlaube dir heute bewusst Momente von echter Freude – nicht als Pflicht, sondern als kleine „Re-Regulation“.

2) Masken & Rollen: Fasching als Spiegel

Fasching zeigt etwas Spannendes: Wir wechseln Rollen erstaunlich leicht. Ein Kostüm, eine Maske, ein anderer Tonfall – und schon wird das eigene Auftreten weicher, mutiger oder freier. Das ist eine starke Metapher für den Alltag:
Welche Rolle halte ich sonst fest – und was macht das mit meiner Energie?

Frage für dich:

  • Welche Rolle macht dich eng?
  • Welche Rolle macht dich weit?

3) Soziale Resonanz – wir schwingen miteinander

In Gruppen passiert etwas, das viele unterschätzen: Wir synchronisieren uns. Rhythmus, Lachen, Gespräche, Musik – das ist ein gemeinsames Feld. Für manche ist das stärkend, für andere schnell zu viel. Beides ist okay.

Hinweis: Wenn du empfindsam bist, plane kleine Rückzugsinseln ein – 5 Minuten frische Luft, Wasser trinken, kurz durchatmen. Resonanz soll nähren, nicht erschöpfen.


Mini-Übung für Faschingsdienstag (30 Sekunden): „Ha“-Ausatmen

  1. Stell dich locker hin oder setz dich aufrecht.
  2. Atme 3-mal tief ein.
  3. Atme aus und lass dabei ein sanftes „Ha…“ entstehen (wie ein leises Lachen).
  4. Spür kurz nach: Brustkorb, Bauch, Schultern.

Warum das wirkt: Das „Ha“ löst oft sofort Anspannung im Zwerchfellbereich – und bringt das Nervensystem aus dem „Zusammenziehen“ in mehr Weite.


Aschermittwoch: Reset, Ordnung, Klarheit

Nach dem Trubel kommt Stille. Viele erleben Aschermittwoch wie einen inneren Schnitt: Es ist, als würde das System sagen: „Jetzt wieder zentrieren.“ Aus Frequenzperspektive ist das kein moralischer Zeigefinger, sondern eine natürliche Bewegung Richtung Balance.

1) Asche als Symbol: Vergänglichkeit und Neubeginn

Asche steht für das, was „verbrannt“ ist: Überflüssiges, Altes, Verbrauchtes. Gleichzeitig ist Asche auch der Boden für Neues. Energetisch übersetzt:
Was ist verbraucht – und darf gehen?
Was soll wieder Raum bekommen?

2) Fasten als Informationsreduktion

Viele denken bei Aschermittwoch sofort an Essensfasten. Aus Sicht der Frequenztherapie ist oft etwas anderes noch wirksamer: Reizfasten.

  • weniger Handy
  • weniger Nachrichten
  • weniger Dauerbeschallung
  • weniger „nebenbei“

Wenn der Input sinkt, kann das System selbst regulieren. Der Körper findet leichter zurück zu seinem Grundrhythmus.

3) Bündeln statt Zerstreuen: Energie wieder in die Mitte holen

Nach intensiven Tagen ist das Nervensystem oft in einer „breiten“ Aktivierung: viel Außen, wenig Innen. Aschermittwoch kann ein Tag sein, an dem du wieder „einsammelst“: Schlaf, Wasser, einfache Kost, ruhige Spaziergänge, klare Entscheidungen.


Mini-Übung für Aschermittwoch (2 Minuten): „Ich sammle mich – ich lasse los“

  1. Eine Hand aufs Herz, eine Hand auf den Bauch.
  2. Einatmen: „Ich sammle mich.“
  3. Ausatmen: „Ich lasse los.“
  4. 6–8 Atemzüge, danach 10 Sekunden still sitzen.

Tipp: Diese Übung eignet sich auch abends, um den Tag energetisch „abzuschließen“.


Die Brücke: Erst öffnen – dann bündeln

Faschingsdienstag und Aschermittwoch sind wie zwei Takte in derselben Melodie:

  • Fasching: Expansion, Ausdruck, Verbindung, Bewegung
  • Aschermittwoch: Reset, Ordnung, Rückkehr, Klarheit

Aus Frequenzsicht ist das gesund: Ein System braucht beides. Wer nur „hochfährt“, brennt aus. Wer nur „runterfährt“, verliert Lebendigkeit. Die Kunst liegt im Rhythmus.


Drei alltagstaugliche Impulse für deinen persönlichen Reset

  1. Ein Reiz weniger: Wähle für 24 Stunden eine Quelle, die du bewusst reduzierst (z. B. Social Media).
  2. Eine Sache klären: Eine kleine Ordnungshandlung (Schreibtisch, E-Mail-Postfach, Termin) – Klarheit ist ebenfalls Frequenz.
  3. Eine Minute Stille: Einmal am Tag 60 Sekunden ohne Input. Kein Handy. Kein Gespräch. Nur du.

Abschließender Gedanke aus der Frequenztherapie-Perspektive

Vielleicht ist die Einladung dieser beiden Tage ganz einfach:
Heute Leichtigkeit zulassen – und morgen wieder in die eigene Mitte finden.
Nicht als Pflicht, sondern als Geschenk an dein Nervensystem, deinen Körper und deine innere Ordnung.


Disclaimer

Frequenztherapie ist schulmedizinisch nicht anerkannt und ersetzt keine Therapie oder Behandlung durch ausgebildete Ärztinnen/Ärzte oder Heilpraktiker. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an medizinisches Fachpersonal.

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Herbert Eder

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