RPZ16 und GB4000/MOPA vergleichen: Was die technischen Daten aussagen

Fecha de publicación: 30 de octubre de 2026

RPZ16 und GB4000/MOPA werden mit Hochfrequenzgeneratoren und Gasentladungsröhren angeboten. Für einen sinnvollen Vergleich braucht es die Unterlagen des jeweiligen Modells. Der Begriff „Plasmagerät“ allein verrät weder den Signalweg noch einen medizinischen Nutzen. Hier stehen die öffentlich verfügbaren Produktdaten im Mittelpunkt; ein unabhängiger Vergleichstest beider Geräte wurde für diesen Beitrag nicht durchgeführt.

Was ist für den RPZ16 dokumentiert?

Die konkrete RPZ16-Angebotsseite nennt einen Generator mit USB-Verbindung, Programmiersoftware und einer Datenbank mit mehr als 4.000 Frequenzprogrammen. Angegeben werden 350 Speicherplätze, ein Gewicht von 25 Kilogramm und ein Träger von 500 kHz. Der Frequenzbereich wird in 1 bis 999 Hz und 1 bis 900 kHz unterteilt. [1]

Für den unteren Bereich nennt der Anbieter 3 Mikrosekunden, für den höheren 200 Nanosekunden Impulsdauer. Diese Angaben sind für die Signalbeschreibung relevant. Sie sagen jedoch ohne Angaben zu Wiederholrate, Signalform und Messpunkt noch nicht, welche Exposition eine Person erfährt.

Was ist für GB4000 und MOPA dokumentiert?

Beim GB4000/MOPA sind Generator und zusätzlicher MOPA getrennt zu betrachten. Das Datenblatt nennt für den GB4000 einen festen Träger von 3,1 MHz, für den MOPA einen variablen analogen Träger von ungefähr 2,2 bis 3,8 MHz. Es beschreibt bis zu acht gleichzeitig erzeugte Frequenzen im Bereich bis 40 kHz und zwei oberhalb dieses Bereichs. [2]

Ob mehrere gleichzeitig ausgegebene Frequenzen in einer konkreten Anwendung sinnvoll sind, folgt daraus nicht. Die Funktion beschreibt eine technische Möglichkeit. Eine kürzere Programmlaufzeit ist ebenso wenig automatisch eine gleichwertige medizinische Behandlung.

Warum eine Watt-Rangliste irreführt

Die RPZ16-Seite nennt „300 W bei 900 kHz“, „effektive Leistung“ von 225 W und ungefähr 7 kW Impulsleistung im höheren Bereich. Das MOPA-Datenblatt nennt Leistungen bis 190 W. Diese Zahlen dürfen ohne gemeinsame Messdefinition nicht direkt gegeneinander gestellt werden. Eine kurzzeitig auftretende Spitze von mehreren Kilowatt ist etwas anderes als eine über die Zeit gemittelte Leistung. [1] [2]

Für eine belastbare Gegenüberstellung sollten beide Anbieter beantworten: Wo wird gemessen? An welcher Last? Wie sehen Pulsform und Tastverhältnis aus? Handelt es sich um Netzaufnahme, Ausgangsleistung oder eine aus anderen Größen berechnete Angabe? Höhere Zahlen allein begründen weder bessere Verträglichkeit noch stärkere therapeutische Wirkung.

Plasma ist nicht gleich Plasma

In der medizinischen Forschung gibt es lokal eingesetztes kaltes Atmosphärendruckplasma. Eine randomisierte Studie von Stratmann und Kollegen untersuchte einen Argon-Plasmajet zusätzlich zur üblichen Versorgung diabetischer Fußwunden. Die Wundfläche nahm stärker ab; bei Infektions- und Keimlastmaßen ergab sich dagegen kein signifikanter Vorteil. [3]

Dieses Verfahren bringt einen definierten Plasmajet an die Wunde. Eine geschlossene Gasentladungsröhre ist damit nicht gleichzusetzen. Auch Blutplasma, etwa bei plättchenreichen Blutpräparaten, bezeichnet etwas völlig anderes. Studien aus diesen Bereichen dürfen deshalb nicht als Wirksamkeitsbeleg für RPZ16 oder GB4000/MOPA verwendet werden.

Was vor einer Anschaffung praktisch zählt

Zu einem Vergleich gehören die aktuelle Anleitung, die genaue Zweckbestimmung, dokumentierte Sicherheitsprüfungen, Ersatzröhren, Service und die Kompatibilität von Hardware und Software. Beim RPZ16 sind Gewicht und empfindliche Röhre relevante Transportfragen. Beim GB4000/MOPA ist zu klären, welche Komponenten, Kabel und Röhren die konkrete Konfiguration umfasst.

Die Gesamtkosten bestehen aus mehr als dem Gerätepreis: Versand, gegebenenfalls Einfuhr, Wartung, Verbrauchsteile, Software und Rücksendung können hinzukommen. Ein schriftliches Angebot für dieselbe gewünschte Ausstattung ist aussagekräftiger als ein Preisvergleich zwischen unterschiedlichen Ländern und Lieferumfängen. Gesundheitsbezogene Erwartungen sollten zusätzlich an konkreten klinischen Belegen geprüft werden. [4]

Vertiefend erläutert der GB4000/MOPA-Technikcheck Modulation und Gating. Der Beitrag Spooky Central und Plasmaanwendungen zeigt, weshalb ähnliche Produktbegriffe verschiedene technische Verfahren verdecken können.

Fuentes e información adicional

  1. frequenz-therapie.com: Plasma Generator RPZ16. Consultado el 30 de octubre de 2026.
  2. Anbieter-Datenblatt: GB4000 und MOPA. Consultado el 30 de octubre de 2026.
  3. Stratmann et al. (2020): Cold Atmospheric Plasma in Diabetic Foot Ulcers. Consultado el 30 de octubre de 2026.
  4. NCCIH: Are You Considering a Complementary Health Approach?. Consultado el 30 de octubre de 2026.
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Herbert Eder
Herbert Eder es investigador en el campo de las frecuencias, terapeuta de frecuencias, autor y formador. Desde 1994 se dedica a la terapia de frecuencias y a la medicina de la información. En herbert-eder.com transmite conocimientos especializados de forma accesible, comparte experiencias de sus muchos años de práctica y analiza los avances en la investigación sobre frecuencias, con una visión responsable de las posibilidades de aplicación y sus límites.

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