Schale mit getrockneten Pilzstücken, braune Flasche und Unterlagen unter dem Titel Mandelpilz im Faktencheck.

Agaricus blazei beziehungsweise Mandelpilz wird häufig mit einer Regulierung des Immunsystems beworben. Die klinischen Daten betreffen jedoch bestimmte Extrakte oder Mischungen und klar begrenzte Fragestellungen. Ein veränderter Immunwert belegt weder eine bessere Krebsprognose noch die Wirksamkeit jedes angebotenen Produkts. [2][3][4]Lesen Sie weiter

Dunkle ohrförmige Pilze und ein zubereitetes Gemüsegericht unter dem Titel Auricularia und Mu-Err.

Auricularia wird als Mu-Err oder Holzohrpilz gegessen und zugleich mit gesundheitlichen Wirkungen beworben. Für die Bewertung ist wichtig, welche Art und welche Zubereitung tatsächlich untersucht wurden. Laborbefunde zur Blutplättchenfunktion sind keine Belege für eine Thrombosevorbeugung durch Pilzportionen oder Kapseln. [1][3][5]Lesen Sie weiter

Dunkler Wuchs an einem hellen Baumstamm neben einem Notizbuch unter dem Titel Chaga kritisch betrachtet.

Chaga wird mit Krebsbehandlung, Immunstärkung und Stoffwechselgesundheit beworben. Viele interessante Befunde stammen jedoch aus Zell- oder Tierversuchen. Gleichzeitig sind schwere Nierenschäden nach bestimmten Einnahmesituationen als Fallberichte dokumentiert. Nutzen und Risiken müssen deshalb getrennt und am konkreten Produkt beurteilt werden. [1][3][5][6]Lesen Sie weiter

Glas mit grünen Tabletten neben einer Lupe und Unterlagen unter dem Titel Chlorella im Faktencheck.

Chlorella zur Entgiftung verspricht oft mehr, als die verfügbaren Untersuchungen zeigen. Eine offene Studie zu Quecksilberwerten bei gesunden Erwachsenen ist keine Behandlungsstudie bei nachgewiesener Vergiftung. Für eine Entscheidung zählen der konkrete Stoff, eine geeignete Messung und ein gesundheitlich relevantes Ziel. [4][12]Lesen Sie weiter